Nach einem Fernsehabend auf der Couch schläft es sich besser, wenn das gemütliche Herumsitzen alle halbe Stunde von einer kurzen Bewegungspause unterbrochen wird. Die Studienteilnehmenden gewannen im Schnitt 30 Minuten mehr Schlaf.
Sport senkt u.a. das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entscheidend ist dafür, dass ein wöchentliches Pensum von mindestens 150 Minuten moderatem bis intensivem Training erreicht wird. Ob das Training dabei über die Woche verteilt wird oder nur am Wochenende stattfindet, spielt für den gesundheitlichen Nutzen keine Rolle.
Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes steigt durch die Einnahme von Schmerzmitteln der NSAR-Gruppe, wie etwa Ibuprofen oder Diclofenac, das Risiko für eine Herzschwäche – auch wenn sie die Schmerzmittel nur für kurze Zeit einnehmen. Sie sollten die Einnahme daher immer vorab mit ihrem behandelnden Arzt abklären.
Apps spielen im Alltag von an Diabetes erkrankten Menschen eine große Rolle, das zeigt eine Umfrage der TH Köln. Zufrieden mit den Leistungen der aktuell verfügbaren Apps sind allerdings die wenigsten von ihnen. Gewünscht wird eine App, die mehr diabetesrelevante Faktoren berücksichtigt und die herstellerunabhängig arbeitet.
Schlafmangel erhöht deutlich das Risiko für Durchblutungsstörungen in den Beinen – das hat jetzt eine schwedische Beobachtungsstudie mit mehr als 650000 Erwachsenen herausgefunden. Dieses Ergebnis ist besonders für Menschen mit Diabates wichtig – sie haben durch ihre Erkrankung bereits ein größeres Risiko, die periphere arterielle Verschlusskrankheit ("Schaufensterkrankheit") zu entwickeln!
Schlafmangel kann bei über 50-jährigen Menschen das Risiko für chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz um bis zu 40 Prozent steigern. Als ideal gelten sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht.
Menschen mit Typ-2-Diabetes können ihren Blutzucker-Langzeitwert HbA1c durch Kraftsport verbessern. Die American Diabetes Association empfiehlt eine Mischung aus Kraft- und Ausdauersport, mindestens 150 Minuten pro Woche – in Absprache mit dem behandelnden Arzt!
Menschen mit Diabetes Typ 2 können ihre Lebenserwartung um bis zu zehn Jahre erhöhen, wenn sie Werte wie Blutdruck, LDL-Cholesterin und ihr Körpergewicht im Blick behalten! Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus den USA.
Ist der Blutdruck gut eingestellt, kann so einer Erkrankung an Typ-2-Diabetes vorgebeugt werden. Eine Therapie mit medikamentösen Blutdrucksenkern wie ACE-Hemmern und AT1-Blockern reduziert das Risiko deutlich!
In Deutschland leiden etwa neun Millionen Menschen an einer chronischen Nierenerkrankung, doch bei drei Viertel von ihnen bleibt diese Erkrankung unbemerkt. Experten fordern daher einen regelmäßigen Nieren-Check!